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Malteser Hospizdienste Dortmund

Kinder- und Jugendhospizdienst

Wir unterstützen und begleiten

  • lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankte Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene,
  • deren Geschwister, Eltern und Angehörige,
  • Kinder, deren Angehörige schwerstkrank oder sterbend sind,
  • Betroffene, Angehörige und Pflegende,

Unser Angebot:

  • Wir möchten die Angst vor Schmerzen und Einsamkeit mindern.
  • Wir haben Zeit für Gespräche, zum Zuhören, Vorlesen, Schweigen. Musikhören....
  • Unsere Angebote sind offen und unabhängig von Geschlecht, Nationalität und Glaubensüberzeugung.
  • Wir verstehen uns als psycho-soziale Ergänzung zur Pflege.
  • Wir sind an die Schweigepflicht gebunden.
  • Unser Dienst ist ehrenamtlich und kostenfrei.

Gut besuchtes Spendenfest: Kindern ein lächeln schenken

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b des Reinoldus- und Schiller-Gymnasium Dortmund veranstalteten ein Spendenfest zu Gunsten des ambulanten Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes Dortmund. Am Freitag, 16. September, gab es in der Innenstadt ein buntes Programm mit Livemusik, Hüpfburg, Basteln, Spielen, Kaffee und Kuchen. Die Gymnasiasten hatten ein tolles Programm auf die Beine gestellt und auch viele Sponsoren mobilisiert.

Unterstützt von Eltern, Lehrern, den Maltesern Dortmund und Mitarbeiterinnen der Hospizdienste war das Spendenfest ein voller Erfolg. Neben einer Tombola und einem Glücksrad mit tollen Gewinnen gab es ein buntes Bühnenprogramm mit Theaterstück und Livemusik der BIG BAND des Reinoldus- und Schiller Gymnasium.

Wer wollte konnte auf dem "Hüpf-KTW" toben, sich ein Henna-Tattoo malen lassen oder sein Geschick beim Spieleparcours testen.

Alle Einnahmen aus diesen Attraktionen kommen dem Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund zu Gute. Damit wollen die Schülerinnen und Schüler den lebensbedroht oder lebensverkürzt erkrankten Kindern und Jugendlichen ein Lächeln schenken. Denn mit dem Erlös des Festes werden Angebote für die Familien mit schwerstkranken Kindern unterstützt.

 

Mit freundlicher Unterstützung des:

Dankgottesdienst für 10 Jahre Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst

Sonntag, 13. November
10:00 Uhr
in St. Gertrudis, Rückertstr. 2

Dankgottesdienst gestaltet von Mitarbeiterinnen des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes Dortmund.

Musikalisch mitgestaltet von "Cantilena" aus Dortmund-Eichlinghofen

10 Jahre Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund, dass ist ein Grund Gott zu Danken aber auch den Menschen die diesen Dienst erst ermöglichen. Den Ehrenamtlichen, den Familien und den Spendern. Denn jeder Einzelne ist wichtig, damit wir unsere Arbeit gut und sinnbringend machen können.

Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir zum Bleiben ein.

Es gibt die Möglichkeit bei einem kleinen Stehimbiss ins Gespräch zu kommen und die "Glücksräder" zu bewundern, die auf die Frage "Was bedeutet Glück für mich?" eine ganz persönliche Antwort geben.

Sie alle sind herzlich Willkommen!

Ein gelungenes Familienfest!

v.l. hinten: Manfred Sauer (Bürgermeister der Stadt Dortmund), N.N., Claudia Tekampe (Leiterin Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund), Familie Tiefenhoff, Karin Budde (Koordinatorin Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund), Elke Rath-Kleff (Koordinatorin Besuchsdienst), Monika Jost (Leitung Malteser Hospizdienste Dortmund), Maria Längert (Kinder-Trauerbegleiterin), Annika Dönhoff (Studentin im Praxissemester)
Foto: Bettina Brökelschen
Grußwort durch Bürgermeister Manfred Sauer
Foto: Michael Schündelen
Begrüßung durch die Leiterin des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes Claudia Tekampe
Foto: Bettina Brökelschen
bunte Glücksräder: "Was bedeutet Glück für mich?"
Monika Jost (Leitung Malteser Hospizdienste Dortmund) im Gespräch mit Wolfgang Penning (Stellvertretender Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienstes e. V. in der Erzdiözese Paderborn) und Manfred Sauer (Bürgermeister der Stadt Dortmund)
Foto: Bettina Brökelschen
Kinderschminken durch den Pido-Club
Foto: Bettine Brökelschen
Infostand der Malteser Hospizdienste gemeinsam mit den Maltesern Dortmund.
Foto: Bettina Brökelschen
Bürgermeister Sauer im Gespräch mit der ehemaligen Leitung und Initiatorin des Malteser Kinderhospizdienstes Monika Nick und der aktuellen Leitung der Malteser Hospizdienste Monika Jost.
Foto: Bettina Brökelschen
tanzen zur Musik der Musikschule MUSE, gemeinsam mit den Clowninnen und Professor Maxwell (Hund)
Foto: Claudia Tekampe
Viel Spaß hatten die Kinder mit den Clowninnen und der Musik der Musikschule MUSE.
Foto: Claudia Tekampe
Wolfgang Penning (Stellvertretender Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienstes e. V. in der Erzdiözese Paderborn), Manfred Sauer (Bürgermeister der Stadt Dortmund), Andreas Bierod (Diözesangeschäftsführer der Malteser Diözesangeschäftsstelle Paderborn)
Foto: Bettina Brökelschen

Musik, fröhliches Stimmengewirr, lachende und spielende Kinder. Erwachsene, die bei Kaffee und Kuchen den Kindern zuschauen, sich unterhalten oder selbst künstlerisch tätig werden. Wer am Freitagnachmittag auf der Kampstraße unterwegs war konnte sich selbst ein Bild vom bunten Fest machen, das der Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund anlässlich seines 10jährigen Bestehens feierte.

Nach dem Grußwort durch den Bürgermeister Manfred Sauer und der Begrüßung durch die Leiterin des Kinder- und Jugendhospizdienstes Claudia Tekampe wurde das Fest musikalisch von der Musikschule MUSE aus Dortmund eröffnet. Glückwünsche aus der Diözese Paderborn überbrachte Diözesangeschäftsführer Andreas Bierod mit dem Vergleich, dass die Ehrenamtlichen des Kinder- und Jugendhospizdienstes wie Ritter seien, die gegen die Drachen unserer Zeit kämpfen und den Familien auch in schweren Zeiten zur Seite stehen.

Neben Kinderschminken durch Mitarbeiterinnen von Pido, Kaffee und Kuchen und gutem Dortmunder Wasser vom DEW-Wassermobil gab es auch die Möglichkeit, ein eigenes Glücksrad zu gestalten. Was Glück bedeutet konnte dabei jeder für sich überlegen und die vielen bunten Räder zeigen, wie vielfältig die Antwort auf die Frage „Was bedeutet Glück für mich?“ ist.

Zwei Clowninnen animierten zum Spielen, tanzen und Spaß haben. Es machte große Freude zu sehen, wie viele Menschen sich extra für dieses Fest auf den Weg in die Innenstadt gemacht haben. Aber auch viele Passanten, die nur zufällig vorbei kamen machten gerne eine Pause, lauschten der Musik oder informierten sich über die Arbeit der Malteser in Dortmund.

Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern und allen, die mit uns diesen Tag gefeiert haben!


Claudia Tekampe
Leiterin Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst

 


13.000 Euro für ambulanten Kinderhospizdienst

Dortmund. Wer im Malteserladen am oberen Westenhellweg kauft, hilft damit direkt einem anderen Menschen, der gerade Hilfe braucht. Denn ein Teil des Verkaufserlöses fließt in regionale Sozial- und Hilfsprojekte der Malteser. 13.385 Euro – dieser stolze Betrag ist im Jahr 2015 allein für die Kinder- und Jugendhospizarbeit der Malteser Hospizdienste St. Christophorus zusammengekommen. Von dem Geld profitieren jetzt lebensverkürzt erkrankte Kinder, Jugendliche und ihre Familien.
Beatrix Reuter, Projektleiterin des Ladens, erklärt das Konzept: „Alle Waren, die hier verkauft werden, sind gespendet. Es handelt sich um hochwertige Artikel aus zweiter Hand oder um Neuware. Wir bereiten diese bei Bedarf auf, bevor sie in den Verkauf gehen.“ Kunden können dann an der Kasse selbst entscheiden, welches soziale Projekt sie mit ihrem Kauf unterstützen möchten. Viele Kunden haben im vergangenen Jahr den ambulanten Kinderhospizdienst ausgewählt.
„Meinen großen, großen Dank an all diejenigen, die dazu beigetragen haben“, sagt Monika Jost, Leiterin der Malteser Hospizdienste St. Christophorus. „Danke sage ich den Bürgerinnen und Bürgern, die im Malteserladen ihre Spenden abgeben. Danke sage ich denjenigen, die diese Waren gekauft haben. Und natürlich gilt der Dank den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Malteserladens.“

Spende ermöglicht mehr ambulante Hospiz-Angebote
Das Geld werde beispielsweise für den Ausbau der Kindertrauerbegleitung verwendet, erläutert Claudia Tekampe, Leiterin des Bereichs Kinder- und Jugendhospizdienste bei den Maltesern. Sie betont: „Wir sind bei diesem wichtigen Angebot komplett auf Spenden angewiesen. Daher freuen wir uns sehr über die Möglichkeiten, die sich nun eröffnen.“ Bei der Trauerbegleitung erhalten trauernde Kinder und Jugendliche Gruppen- und Einzelbegleitung. Auch ihre Eltern werden einbezogen. Denn oftmals hilft es den Kindern sehr, wenn sie wissen, dass sich jemand auch um Mama und Papa kümmert. „Mit der Spende können wir weitere ehrenamtliche Hospizhelfer aus- und fortbilden und somit das Angebot erweitern“, so Claudia Tekampe.

Tag der Kinderhospizarbeit

Wie soll eine Familie damit umgehen oder gar klarkommen, wenn ihr Kind lebensbedrohlich erkrankt? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Stückes »Abschied«, das das Malteser Fausttheater aus Hamm zum Tag der Kinderhospizarbeit am Dienstagabend in der Dortmunder Pauluskirche aufführte. Die jungen Darsteller schilderten die Ängste und Sorgen von Eltern und Kind sowie die allmähliche Verzweiflung und Überforderung, die in Entfremdung, Streit und das Zerbrechen der Partnerschaft mündet. Dringend nötige Hilfe von außen bekam die Familie nicht.
Anders 47 Dortmunder Familien, die sich seit 2006 während der Erkrankung ihres Kindes auf die unentgeltliche Hilfe des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes stützen konnten, wie dessen Leiterin Claudia Tekampe nicht ohne Stolz erklärte. Im Rahmen ihres Vortrags zum Kinderhospiztag stellte sie die Angebote und Aufgaben des Kinderhospizdienstes vor und wies auf die Ausbildung von mittlerweile 64 Ehrenamtlichen hin, die Eltern, Geschwisterkinder und das erkrankte Kind auf ihrem Weg begleiten und so ein Stück Hoffnung und Zuversicht verbreiten. Eine der Ehrenamtlichen, Martina Köhler-Kranich, erzählte ebenso anschaulich von ihren Erfahrungen wie Dorothee Peter, die als Trauerbegleiterin schon vielen Kindern und Jugendlichen in ihrer Trauer um ein Familienmitglied Halt gegeben hat. Claudia Tekampe schloss ihre Rede mit der Bitte, dass auch weiterhin viele Dortmunder die Arbeit des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes unterstützen mögen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter 0231-8632902

Zeit zum Durchatmen

Dass alle ungezwungen und ausgelassen miteinander reden, spielen und Spaß hatten, war schon etwas Besonders. Denn dass alle Familien, die jetzt zum Sommerfest des Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser in Dortmund gekommen sind, ein schweres Schicksal gemein ist, merkte ein Außenstehender an diesem Tag nicht. In jeder dieser Familie gibt es ein Kind oder einen Jugendlichen, der lebensverkürzt oder lebensbedrohlich erkrankt ist. Der Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützt diese Familien. Sie werden durch regelmäßige Besuche von geschulten, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entlastet und begleitet.

Vier Familien mit kranken Kindern und Jugendlichen waren der Einladung der Malteser zum Familienbrunch gefolgt. Die gute Resonanz freute Claudia Tekampe, Leiterin des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes sehr: „Dass so viele Familien gekommen sind, ist ein Zeichen dafür, wie wichtig unsere Arbeit ist.“ Einfach einmal ein paar Stunden die Krankheit und die damit verbundenen Belastungen vergessen zu können oder im Austausch mit anderen wieder Kraft schöpfen zu können, das sei das Ziel des Brunches gewesen, so die Dortmunderin. Aber auch die tägliche Arbeit in der Begleitung der Familien sei dadurch geprägt. „Durch uns und unsere Ehrenamtlichen soll den Familien ein Raum geschaffen werden, in dem schwerstkranke Kinder und Jugendliche mit einem vertrauten Menschen Zeit verbringen können. Aber auch Geschwisterkinder sollen einen Begleiter haben, mit dem sie alleine etwas unternehmen können. Und dann können auch die Eltern Ansprechpartner finden oder einfach eine Auszeit für sich und ihre Bedürfnisse nehmen dürfen“ sagt Claudia Tekampe.

Feste, wie dieser Familienbrunch, sollen in Zukunft regelmäßig stattfinden, um den Eltern einen Austausch untereinander zu ermöglichen. Zugleich sollen die Kinder und Jugendlichen in der Gemeinschaft mit anderen Gelegenheit haben, ihren Möglichkeiten entsprechend zu spielen und Spaß zu haben. So sollen die Feste zu einer wichtigen und guten Erweiterung der Angebote des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes für betroffene Familien werden.
Bei der Gestaltung des Familienbrunches wurde der Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst von Schülerinnen und Schülern der AMT Gesundheitsakademie im Vest unterstützt.

Claudia Tekampe
Leiterin Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund


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Fax (0231) 8632905
dortmund.kinderhospizdienst(at)malteser(dot)org
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