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Malteser Hospizdienste St. Christophorus Dortmund

Amalienstr. 21
44137 Dortmund
0231-8632902

15 Jahre Gemeinschaft Hospiz

(v.l.): Ursula Schaper, Hospiz am Bruder-Jordan-Haus, Christiane Content, Palliativstation im St.-Johannes-Hospital, Prof. Dr. Andreas Heller, Monika Jost, Malteser Hospizdienste und Propst Andreas Coersmeier.
Foto: Michael Bodin / pdp
Monika Jost (Malteser Hospizdienste) begrüßt die Gäste.
Propst Andreas Coersmeier gratuliert der Gemeinschaft Hospiz und würdigt die Arbeit.
Steffi Czech (Hospiz am Bruder-Jordan-Haus) leitet durch den Abend.
Vortrag von Prof. Dr. Andreas Heller

Jubiläumsvortrag von Prof. Dr. Andreas Heller

Vor 15 Jahren schlossen sich die katholischen Träger der in der Hospizarbeit tätigen Einrichtungen in Dortmund zusammen und gründeten mit Unterstützung der katholischen Stadtkirche die „Gemeinschaft Hospiz Dortmund“. Aus Anlass des Jubiläums hatte die Gemeinschaft Hospiz am Freitagabend zu einem Fachvortrag in das Katholische Centrum eingeladen.
„Auf dem Weg in eine neue Sorgekultur - Mit Menschen das Lebensende denken“, war der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Heller (Wien) überschrieben. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie Hospiz- und Palliativarbeit Orte einer neuen gesellschaftlichen Sorgekultur sein können.
Zu Beginn hatte Propst Andreas Coersmeier den Haupt- und Ehrenamtlichen der Hospizarbeit für ihr Engagement gedankt. „Gemeinschaft Hospiz, das ist eine Kooperation mit der die Partner ihre jeweiligen speziellen Fachkenntnisse zum Wohle einer umfassenden ambulanten oder stationären Begleitung der Kranken und ihrer Angehörigen zusammenführen“, lobte er die Zusammenarbeit in der Gemeinschaft Hospiz. Dazu gehören die Malteser Hospizdienste St. Christophorus, das St.-Johannes-Hospital mit der Palliativstation, die Caritas Dortmund mit der Ambulanten Palliativpflege und dem Hospiz am Bruder-Jordan-Haus sowie die Katholische Stadtkirche. Es gehe um die Linderung der Leiden und die Annahme des Todes. Weder die Verlängerung des Lebens um jeden Preis, noch die bewusste Beschleunigung des Todes würde dem christlichen Bild von der Würde des Menschen entsprechen, sagte Propst Coersmeier. Daran immer wieder zu erinnern sie auch ein Verdienst der Gemeinschaft Hospiz.

Michael Bodin / pdp

Herzlich Willkommen bei den Malteser Hospizdiensten St. Christophorus Dortmund

Diese Internetseite will Ihnen einen Einblick in die Angebote der Malteser Hospizdienste St. Christophorus Dortmund geben. So finden Sie auf den weiteren Seiten detaillierte Informationen über unsere verschiedenen Dienste und Angebote für Menschen, die mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind.

Alle Angebote sind für Sie kostenfrei!

Wir sind gerne Ansprechpartner, wenn Sie Fragen haben und informieren Sie auch über weitere Angebote zur Unterstützung und Entlastung in dieser schweren Zeit.

  • Der ambulanten Hospiz und Palliativberatungsdienst (AHPB) bietet, neben der ambulanten hospizlichen Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu Hause, auch Beratung und Unterstützung für deren Angehörige.
  • Der Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützt und begleitet Familien, in denen ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankt ist. Auch hier geht es um die Entlastung des gesamten Familiensystems durch verschiedene, individuelle Angebote für Eltern und Geschwister.
  • In der Trauerbegleitung finden Menschen Unterstützung, die einen nahen Angehörigen oder lieben Menschen verloren haben. Hier gibt es Gruppenangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum moderierten Austausch mit anderen Betroffenen, aber auch die Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit qualifizierten Trauerbegleitern.
  • Der Besuchs- und Begleitungsdienst und der Malteserruf bieten Unterstützung und Begleitung für Menschen, die chronisch krank, alt und/oder einsam sind. Die Besonderheit des Malteserrufes ist dabei ein „Besuch per Telefon“, so dass allein lebende Menschen regelmäßigen Kontakt haben können, ohne Fremde in ihre Wohnung lassen zu müssen.

Das Leiden beenden, nicht das Leben!

Im Herbst 2015 wurde die organisierte Beihilfe zum Suizid gesetzlich neu geregelt werden. Die Malteser lehnen jede Form der organisierten Beihilfe zum Suizid ab - dies schließt auch den institutionalisierten, organisierten, ärztlich-assistierten Suizid ein.

Dem gegenüber fordern die Malteser einen deutlichen Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland: „Wir sollten Menschen, die am Leben verzweifeln, die Verzweiflung nehmen, nicht das Leben.“

Mit einem Positionspapier wenden sich die Malteser an den Bundestag.

Weitere Informationen zur Sterbebegleitung und geschäftsmäßig organisierten Beihilfe zum Suizid in Deutschland finden Sie auch in der Broschüre "Sterben an einer Hand statt Sterben durch eine Hand.".

Und hier finden Sie die aktualisierte Stellungnahme der Malteser zum Hospiz- und Palliativgesetzt der Bundesregierung.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE15370601201201216024  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7