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Malteser Hospizdienste Dortmund

Presse / Berichte

Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Ihre Fragen und beantworten sie gerne - telefonisch, per E-Mail oder auch im direkten Gespräch bei uns oder Ihnen.



Hoffnungsort für den diesjährigen Start der LichtpunkteTour

Wir haben uns gefreut, am 04.05.2019 ein Hoffnungsort für den diesjährigen Start der LichtpunkteTour sein zu dürfen. Ein Team des Vereins „Die Flamme der Hoffnung-The Flame of Hope e.V.“ kam in unseren Dienst und gemeinsam entzündeten wir an unserer Gedenkkerze für verstorbene Kinder und Jugenliche die fünfte Kerze für die Flamme der Hoffnung. Um 18 Uhr nahmen wir am Eröffnungsgottesdienst in der Katholischen Kirche St. Franziskus und St. Antonius teil.

 

Wer die anderen vier Hoffnungsorte in Dortmund sind und mehr zum Verein „Die Flamme der Hoffnung-The Flame of Hope e.V.“ erfahren sie hier.


Auszeichnung junger Ehrenamtlicher in Berlin

Die Bundesfamilienministerin und die ausgezeichneten Ehrenamtlichen (c) Trutschel/photothek / BMFSFJ

Am 04. April 2019 reisten Anika Dlugosch und Eva Schmidtmann mit weiteren jungen Erwachsenen nach Berlin, um eine Auszeichnung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Hospizarbeit zu erhalten. 

Wir Danken Beiden für ihr Engagement und die Repräsentation unseres Dienstes.

Presseinformation: Bundesfamilienministerin würdigt junge Ehrenamtliche in der Hospizarbeit

Unter dem Motto „Letzte Wege begleiten. Mehr als ein Ehrenamt“ hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey heute 95 junge Ehrenamtliche aus der Hospizarbeit und Palliativversorgung nach Berlin eingeladen, um sie für ihr Engagement auszuzeichnen und mit ihnen über die ehrenamtliche Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu sprechen. Die Ehrenamtlichen erhielten Urkunden, die einerseits das Engagement würdigen und gleichzeitig die Möglichkeit geben, die erworbenen Kompetenzen und das Engagement im weiteren Leben nachzuweisen, z.B. bei Bewerbungen für eine Ausbildung, für einen Studienplatz oder für einen Job.

„Mir ist es wichtig, dass die Menschen in einer der schwersten Zeiten ihres Lebens nicht alleine sind. Deshalb unterstützen wir diejenigen, die sich um die Schwerstkranken und Sterbenden kümmern, ihnen Halt geben, für diejenigen da sind, die gerade einen geliebten Menschen verlieren, und ihre Zeit und Energie für dieses gesellschaftlich bedeutsame Ehrenamt einbringen“, so die Familienministerin. "Wir machen heute einen Schritt, das Ehrenamt junger Menschen besser anzuerkennen. Wer sich engagiert soll auch im weiteren Leben davon profitieren können.“

In Deutschland gibt es derzeit rund 1.500 ambulante Hospizdienste. Seit den 1980er Jahren fußt  die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen nicht zuletzt auf dem Engagement vieler ehrenamtlicher Hospizbegleiterinnen und -begleiter.

„Hospizarbeit ist auch in Zukunft ohne Ehrenamt nicht möglich. Diese Auszeichnung der jungen Menschen ist ein starkes Signal auf dem Weg hin zu einem ‚neuen‘, d.h. bunteren, vielfältigeren und flexibleren Ehrenamt – ein Wandel, der dringend voran gebracht werden muss“, so Professor Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands.

Die Bundesfamilienministerin zeichnete die jungen Ehrenamtlichen gemeinsam mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e. V. (DHPV), der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP) und der Bundesärztekammer (BÄK) – den Trägern der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland – aus.

„Gesellschaftliche Wertvorstellungen haben einen entscheidenden Einfluss auf den Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen. Die jungen Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit sind Garanten für eine Gesellschaft, die auch in Zukunft mit Menschen am Lebensende solidarisch und fürsorglich umgeht“, so Winfried Hardinghaus.

Fotos zur Veranstaltung


TV-Beitrag: Ehrenamtliche im stationären und ambulanten Hospizdienst

In der Reihe „Helfer im Einsatz“ auf Bibel TV, erscheint am Sonntag erstmals die Folge „Ehrenamtliche im stationären und ambulanten Hospizdienst“

Beschrieben wird das ehrenamtliche Engagement von Frauen und Männern, die schwer kranke Menschen begleiten. Warum helfen sie den Kranken? Was macht das mit ihnen? Wie kann eine junge Hospizbegleiterin einem älteren Mann Lebensmut schenken? Autor Max Kronawitter hat das stationäre Hospiz St. Raphael in Duisburg und den ambulante Hospizdienst St. Christophorus in Dortmund besucht. Seine einfühlsame Dokumentation geht unter die Haut, regt zum Nachdenken an und  macht Mut, sich zu engagieren. Anders als bisherige 10-minütige Folgen der Reihe „Helfer im Einsatz“ ist die neue Folge über die Hospizarbeit 25 Minuten lang.

Ab sofort in der Mediathek! Außerdem werden die Beiträge der Serie im Programm wiederholt.


Dortmunder Malteser wollen Herzenswünsche erfüllen

Herzenswunsch-Krankenwagen gesegnet und in Dienst gestellt

Malteser Hilfsdienst e.V. – Diözesangeschäftsstelle Erzdiözese Paderborn
Presse-Information
16. Februar 2019

Dortmund. Träume und Wünsche bekommen eine ganz andere Dimension, wenn Menschen wissen, dass sie nicht mehr lange zu leben haben. Diese Wünsche, die den Betroffenen und ihren Angehörigen oft sehr viel bedeuten, wollen die Malteser erfüllen. Dazu haben in den vergangenen drei Jahren mehrere Standorte der Malteser in Deutschland den Dienst „Herzenswunsch-Krankenwagen“ ins Leben gerufen. Auch die Malteser in Dortmund möchten jetzt Herzenswünsche erfüllen. Heute haben sie ihr neues Fahrzeug gesegnet und in Dienst gestellt.

„Wenn unheilbar kranke Menschen nicht mehr mit einem normalen PKW transportiert werden können, bringt sie unser Herzenswunsch-Krankenwagen an den Ort ihrer Wahl“, sagt Thomas Ohm, Stadtbeauftragter der Malteser in Dortmund. Der Herzenswunsch-Krankenwagen sei technisch so ausgestattet und medizinisch fachlich so besetzt wie jeder andere Krankenwagen. „Der Unterschied ist, dass unsere Helferinnen und Helfer eine spezielle Fortbildung in palliativer Begleitung absolvieren“, sagt Holger Kurek, Projektleiter des Herzenswunsch-Krankenwagens in Dortmund. Mit Indienststellung des Fahrzeugs hat Holger Kurek heute den Staffelstab des Projektleiters von Kim Alexander Vogt übernommen, der den Dienst aufgebaut hatte.

Aktuell sind sechs Helferinnen und Helfer bereits fertig ausgebildet, vier weitere schließen ihre Ausbildung Ende Februar ab. „In einem ausführlichen Vorgespräch gehen wir auf die Wünsche und Anforderungen der schwer kranken Menschen ein. Damit ermöglichen wir, dass der Tag genau so abläuft, wie es sich unsere Gäste gewünscht haben und was gut für sie ist.“

Dabei arbeiten die Malteser eng mit den ambulanten Malteser Hospizdiensten St. Christophorus zusammen. Deren Leiterin Monika Jost freut sich über die neuen Möglichkeiten, die sich jetzt den von ihnen begleiteten Menschen bieten: „Sterbenskranken Menschen können wir in ihrer letzten Lebensphase ein Stück Lebensqualität ermöglichen.“ Aber auch andere Einrichtungen wie stationäre Hospize und Palliativstationen in

Das Fahrzeug kann ab sofort für die Erfüllung eines Herzenswunsches angefragt werden. Die Fahrt ist für den Patienten komplett kostenfrei. Interessierte melden sich hierzu bei den Dortmunder Maltesern unter Tel. 0231 / 982 320-0 oder per Mail unter herzenswunsch(at)malteser-dortmund(dot)de.

„Der Herzenswunsch-Krankenwagen finanziert sich ausschließlich über Spenden“, sagt Frank Kaiser, Diözesanreferent Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising der Malteser. So koste es etwa 100 Euro, einem schwerstkranken Menschen einen letzten Besuch seines geliebten Zuhauses zu ermöglichen. Von diesem Betrag kann auch der Besuch beispielsweise einer Familienfeier oder des Westfalenparks ermöglicht werden. Für rund 400 Euro könne einem sterbenskranken Elternteil der Wunsch erfüllt werden, ein letztes Mal zusammen mit seinen Kindern für einen Tag an die See zu fahren.

Wer den Herzenswunsch-Krankenwagen unterstützen möchte, spendet gerne an folgendes Konto, Stichwort „Herzenswunsch“:

Malteser Hilfsdienst e.V. 
Pax-Bank

IBAN: DE78 3706 0120 1201 2168 30

BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7 


„Mehr Solidarität mit schwer kranken Kindern und Jugendlichen“

Bildunterschrift: Karin Budde und Annika Doenhoff (vorne v.l.) halten das grüne Band als Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit. (Hinten v.l.) Monika Jost, Leiterin Malteser Hospizdienste, Friedrich Laker, Pfarrer der Pauluskirche, Michael Schuhmacher, Leon Müller (Moderation) sowie Jennifer Weng und Eddie Arndt von Rawsome Delights. Foto: Frank Kaiser

Malteser mit Aktion am Tag der Kinder- und Jugendhospizarbeit

Dortmund. Der 10. Februar ist der Tag der Kinder- und Jugendhospizarbeit. Aus diesem Anlass machte der ambulante Kinder-und Jugendhospizdienst St. Christophorus in Dortmund auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung aufmerksam. Zu einem abwechslungsreichen Abend mit Lesung und Musik kamen am Sonntag über 80 Interessierte in die Pauluskirche.

Wenn Kinder und Jugendliche lebensverkürzend erkrankt sind, brauchen sie und ihre Familien häufig Unterstützung. „Mit Aktionstagen wie heute wollen wir die Kinder- und Jugendhospizarbeit bekannter machen und Menschen für ehrenamtliches Engagement gewinnen“, sagte Karin Budde, Koordinatorin des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes Dortmund am Rande der Veranstaltung. Ehrenamtlich tätige Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeiter begleiten die Familien während der gesamten Lebens-, Sterbe- und Trauerphase oft über Jahre hinweg. „Unser Ziel ist, das Thema Tod und Sterben von Kindern zu enttabuisieren und in die Mitte der Gesellschaft zu rücken.“

Grüne Bänder als Symbol der Verbundenheit mit betroffenen Familien

Highlights des Aktionstags waren eine Lesung aus dem Buch „Mein Jahr mit dem Tod“ der Regisseurin Heike Fink und musikalische Begleitung des Duos Rawsome Delights. Annika Doenhoff, ebenfalls Koordinatorin des Kinder- und Jugendhospizdiensts: „Als Zeichen der Verbundenheit haben wir grüne Bänder der Solidarität an den Kirchenbänken befestigt.“ Dieses Band drücke symbolisch den Wunsch aus, dass sich immer mehr Menschen mit den erkrankten Kindern und deren Familien verbinden und solidarisch zeigen.

Wer sich ehrenamtlich in der ambulanten Hospizarbeit engagieren möchte, meldet sich gerne unter Tel. 0231-8632902 oder per Mail an Karin.Budde(at)malteser(dot)org.

Die ehrenamtliche Arbeit der Malteser Hospizdienste finanziert sich über Spenden.

Spendenkonto:

Malteser Hilfsdienst e.V. 
Pax-Bank

IBAN: DE15 3706 0120 1201 2160 24
BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7 

Weitere Informationen: www.malteser-hospizdienste-dortmund.de



Fabian und Ben* tauchen unter

Fabian, 10 Jahre, und Ben, 13, wissen: einer ihrer nahen Angehörigen ist unheilbar krank. Wenn Bruder oder Schwester, Mama oder Papa, Oma oder Opa unheilbar erkrankt ist, dann kann das die jungen Angehörigen emotional sehr stark belasten. Regelmäßig organisieren daher die Malteser Hospizdienste St. Christophorus in Dortmund kleine Auszeiten für junge Angehörige. Diesmal ermöglichte der Tauchsportclub Dortmund e.V. 1959 mit der Einladung zum Schnuppertauchen einen spannenden Abend.

Um 19:30 Uhr warten Fabian und Ben, beide absolut sportbegeistert, schon aufgeregt im Eingangsbereich des Hallenbads in Dortmund-Brackel. Auch ihre Väter sind mitgekommen. Wolfgang Wurm, erfahrener Taucher mit Trainer C Lizenz beim TSC Dortmund, begrüßt die vier. Da gerade Hochbetrieb herrscht, nimmt er die kleine Gruppe mit in eine ruhigere Ecke. Hier gibt es für die Schnuppertaucher direkt eine Einheit Theorie: Was bedeutet „Druckausgleich“? Warum ist das so wichtig und wie wird das genau gemacht? 

Doch grau ist alle Theorie. So geht es schnell weiter in die Umkleide und dann direkt an den Beckenrand: Flossen, Brillen und Jacket –Wolfgang Wurm sucht die passende Taucherausrüstung für die kleinen und großen Taucher aus. Die Aufregung steigt: Denn jetzt wird das Drucklufttauchgerät, bestehend aus einer Druckluftflasche, einem Atemregler und dem Jacket zusammengebaut. „Kann man damit wirklich Unterwasser atmen?“ fragen sich die beiden Jungs. Einige Bedenken stehen ihnen ins Gesicht geschrieben.

Doch dafür bleibt kaum Zeit: Mit Unterstützung von Vereinsmitgliedern ziehen sie die Ausrüstung an und dann geht es hinein ins Becken. An ihrer Seite sind drei erfahrene Taucher des TSC Dortmund. Eine Dreiviertelstunde lang gewöhnen sich die Schnuppertaucher an das Tauchen mit dem Druckluftgerät. Mit zunehmender Routine schwinden die Bedenken. Und dann kommt auch der Spaß nicht zu kurz: Unter Wasser spielen sie sich einen mit Salzwasser gefüllten Ball zu. „So tief bin ich noch nie getaucht“, berichtet Fabian stolz, als er zwischenzeitlich kurz auftaucht. An der tiefsten Stelle ist das Becken 3 ½ Meter tief.

„Wenn junge Angehörige mit anderen Kindern und Jugendlichen, die auch ein unheilbar erkranktes Familienmitglied haben, etwas unternehmen, einfach eine schöne Zeit erleben, dann nehmen sie eine tolle Auszeit. Das tut einfach gut“, sagt Annika Dönhoff Koordinatorin im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser in Dortmund. Sie freut sich, dass der Verein diese Auszeit ermöglicht. „Dabei genügt oft schon das Wissen, dass es den anderen in der Runde ähnlich geht und man nichts groß erklären muss.“

Fabian und Ben haben jedenfalls heute einen spannenden Abend gehabt. Als Erinnerung nehmen sie eine Tauch-Urkunde mit – und sogar Fotos, die mit einer speziellen Unterwasserkamera aufgenommen wurden.

Insgesamt begleiten die Hospizdienste der Malteser 11 minderjährige Angehörige von unheilbar erkrankten Menschen. Klettern im Hochseilgarten, Bogenschießen, gemeinsam Plätzchen backen oder eine Runde Monopoly spielen – die Malteser richten sich ganz nach den Bedürfnissen der jungen Menschen. Der nächste Aktionstag für junge Angehörige findet Anfang 2019 statt. Weitere Infos dazu unter

*Namen geändert

Autor: Frank Kaiser


Neue Leitung des Telefonbesuchsdienstes

Als ich zugesagt habe, den Malteserruf kommissarisch zu übernehmen, war mir nicht klar, wie abwechslungsreich diese Aufgaben sein würde. Mein Name ist Vera Götting, ich studiere Soziale Arbeit und ich habe die Malteser Hospizdienste von März bis September in einem Praktikum kennen gelernt. Ich fühle mich wohl in dem Team aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ich habe schnell gemerkt, dass der Malteserruf mehr ist als ein bisschen telefonieren.

Wir besuchen Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten per Telefon. In diesem Jahr wurde der Malteserruf umbenannt und heißt nun Telefonbesuchsdienst. Alle Ehrenamtlichen setzen sich stark für die Personen ein, mit denen sie – in der Regel wöchentlich – telefonieren. Sie nehmen Anteil an schönen Erinnerungen, haben ein offenes Ohr für Probleme und versuchen in scheinbar ausweglosen Situationen zu helfen. Dieses Engagement beeindruckt und motiviert mich sehr, in diesem Bereich zu bleiben und nun künftig in der Leitung für diesen Dienst verantwortlich zu sein.


Hospizarbeit ohne Klischees - Thorsten Hoffmann zu Besuch bei den Malteser Hospizdiensten in Dortmund

„Wie sieht es eigentlich in den Räumen eines ambulanten Hospizdienstes aus?“ „Was sind das für Menschen, die Schwerstkranke und Sterbende begleiten?“ „Was erwartet mich dort?“ All diese Fragen haben Thorsten Hoffmann, MdB, vor seinem Besuch bei den Malteser Hospizdiensten St. Christophorus in Dortmund beschäftigt. Seinen ersten Eindruck als er die Räume der Malteser betreten hat, beschreibt er dann auch direkt mit den Worten „Das sieht hier ja richtig schön und einladend aus“. 
Dass Hospizarbeit ganz jenseits von Klischees stattfindet, das war für Hoffmann eine besondere Erfahrung. Monika Jost, Leiterin der Hospizdienste, Claudia Tekampe, Leiterin des Kinder- und Jugendhospizdienstes, Almut Ledwig, Koordinatorin und Maren Becker, Ehrenamtssprecherin begrüßen Thorsten Hoffmann und seine Mitarbeiterin Melanie Gollnick. In den Räumen der Malteser entstand dabei ein reges Gespräch, in dem die Mitarbeiterinnen der Hospizdienste von Ihrer Arbeit und Ihren Erfahrungen berichteten. Thorsten Hoffmann hörte interessiert zu und war offen für die Anliegen und Bedürfnisse des Dienstes. Für die Malteser Hospizdienste ist es besonders wichtig, dass viele Menschen von den Angeboten der ambulanten Hospizbegleitung erfahren, denn sie können nur dann unterstützen, wenn sie von Kranken, Angehörigen oder Institutionen angefragt werden. Außerdem werden immer wieder interessierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich ehrenamtlich als Hospizbegleiter oder Hospizbegleiterin engagieren möchten. Im Herbst dieses Jahres startet dazu der nächste Vorbereitungskurs und es sind noch Plätze frei. Aber auch finanzielle Unterstützung ist für eine gute Hospiz- und Trauerbegleitung notwendig denn alle Angebote sind für die Betroffenen kostenfrei.
Info:
Die Malteser Hospizdienste St. Christophorus widmen sich Schwerstkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen. Sie setzen sich dafür ein, dass Kranke im seelischen Bereich gut und warmherzig begleitet und möglichst zu Hause den letzten Abschnitt ihres Lebensweges gehen können.
Diese Begleitung wird durch die Malteser ambulant, im Zuhause des Kranken geleistet. Sie schließt Entlastung von pflegenden Angehörigen ein. Wichtig ist vor allem das Angebot von Gesprächen mit dem Kranken. Aber auch die Begleitung bei Spaziergängen und Arztbesuchen oder die gelegentliche Übernahme von Sitzwachen gehören zu den Aufgaben der Hospizhelfer. Sterbende sollen die sicher oft schwierige letzte Wegstrecke in einem Klima äußerer und innerer Geborgenheit gehen können, geachtet in ihrer Würde und Unverwechselbarkeit. Die Malteser wollen sie da unterstützen, wo sie das Bedürfnis nach Hilfe und Anlehnung haben. Immer stehen sie deshalb im Mittelpunkt. 

 

Ihr Kontakt für Presseanfragen

Claudia Tekampe
Sozialarbeiterin B.A., Kinderkrankenschwester pädiatrische Palliative Care
Tel. (0231) 8632902
Fax (0231) 8632905
claudia.tekampe(at)malteser(dot)org
E-Mail senden

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE15370601201201216024  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7