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Mut machen, auch jetzt Begleitung in Anspruch zu nehmen

Dortmund. Unabhängig von Corona benötigen viele schwerkranke oder sterbende Menschen, lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche sowie ihre jeweiligen Angehörigen Hilfe bei der Bewältigung des Alltags. Ambulante Hospizbegleiterinnen und -begleiter haben diese Menschen wegen der Kontaktbeschränkungen nicht mehr persönlich besuchen können. Wo möglich telefonierten und chatteten die Begleiter und Hilfesuchenden miteinander. Mit der Lockerung der Kontaktbeschränkungen werden jetzt aber wieder persönliche Begleitungen unter Auflagen möglich. „Wir haben es insbesondere bei Sterbenden mit einer Risikogruppe zu tun. Wir prüfen deshalb, ob ein persönlicher Besuch möglich ist oder ob zum Beispiel eine intensive telefonische Begleitung der bessere Weg ist“, sagt Monika Jost Leiterin der Malteser Hospizdienste St. Christophorus Dortmund.

Die besonderen Hygiene- und Schutzvorkehrungen, die die Ehren- und Hauptamtlichen vornehmen, sollen den Betroffenen und Angehörigen Mut machen, Begleitung in Anspruch zu nehmen. Nach wie vor gibt es Ängste und Sorgen. „Wir gehen sehr verantwortungsvoll mit Anfragen um. Wir wollen auch unter den erschwerten Gegebenheiten die Nähe geben, die möglich ist, und im Sterben sowie bei akuter Trauer niemanden allein lassen“, erläutert Monika Jost.

In Dortmund sind in der Malteser Hospizgruppe 99 ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter unter der Leitung von Monika Jost aktiv. Weil einige selbst zu Risikogruppen zählen, sind es derzeit weniger. Deutschlandweit engagieren sich 4.000 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter in den Hospizdiensten der Malteser. Im vergangenen Jahr besuchten sie 10.000 schwerkranke Menschen und rund 21.000 Angehörige und trauernde Menschen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf:

Montag-Freitag von 10:00-15:00 telefonisch oder nach Anmeldung in unserem Büro 

Malteser Hilfsdienst e.V.
Hospizdienste St. Christophorus
Amalienstr. 21
D-44137 Dortmund

Telefon 0231-86 32 902
E-Mail hospizdienste.dortmund@malteser.org

Herzlich Willkommen bei den Malteser Hospizdiensten St. Christophorus Dortmund

Diese Internetseite will Ihnen einen Einblick in die Angebote der Malteser Hospizdienste St. Christophorus Dortmund geben. So finden Sie auf den weiteren Seiten detaillierte Informationen über unsere verschiedenen Dienste und Angebote für Menschen, die mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind.

Alle Angebote sind für Sie kostenfrei!

Wir sind gerne Ansprechpartner, wenn Sie Fragen haben und informieren Sie auch über weitere Angebote zur Unterstützung und Entlastung in dieser schweren Zeit.

  • Der ambulante Hospizdienst (AHD) bietet, neben der ambulanten hospizlichen Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu Hause, auch Beratung und Unterstützung für deren Angehörige.
  • Der Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützt und begleitet Familien, in denen ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankt ist. Auch hier geht es um die Entlastung des gesamten Familiensystems durch verschiedene, individuelle Angebote für Eltern und Geschwister.
  • In der Trauerbegleitung finden Menschen Unterstützung, die einen nahen Angehörigen oder lieben Menschen verloren haben. Hier gibt es Gruppenangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum moderierten Austausch mit anderen Betroffenen, aber auch die Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit qualifizierten Trauerbegleitern.
  • Der Besuchs- und Begleitungsdienst und der Telefonbesuchsdienst bieten Unterstützung und Begleitung für Menschen, die chronisch krank, alt und/oder einsam sind. Die Besonderheit des Telefonbesuchsdienstes ist dabei ein „Besuch per Telefon“, so dass allein lebende Menschen regelmäßigen Kontakt haben können, ohne Fremde in ihre Wohnung lassen zu müssen.

Das Leiden beenden, nicht das Leben!

Im Herbst 2015 wurde die organisierte Beihilfe zum Suizid gesetzlich neu geregelt werden. Die Malteser lehnen jede Form der organisierten Beihilfe zum Suizid ab - dies schließt auch den institutionalisierten, organisierten, ärztlich-assistierten Suizid ein.

Dem gegenüber fordern die Malteser einen deutlichen Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland: „Wir sollten Menschen, die am Leben verzweifeln, die Verzweiflung nehmen, nicht das Leben.“

Mit einem Positionspapier wenden sich die Malteser an den Bundestag.

Weitere Informationen zur Sterbebegleitung und geschäftsmäßig organisierten Beihilfe zum Suizid in Deutschland finden Sie auch in der Broschüre "Sterben an einer Hand statt Sterben durch eine Hand.".

Und hier finden Sie die aktualisierte Stellungnahme der Malteser zum Hospiz- und Palliativgesetzt der Bundesregierung.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE15370601201201216024  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7