zurück    drucken

Startseite

Malteser Hospizdienste sind auch weiterhin für Sie erreichbar

Gerade in dieser schwierigen Zeit der Isolation aufgrund des Corona Virus brauchen die Menschen Kontakte. „Auch wenn wir derzeit genauso wie alle anderen mit den Einschränkungen in der Corona Pandemie leben und arbeiten müssen, möchten wir mit unserem Telefonbesuchsdienst gerne für die Menschen da sein“, sagt Claudia Tekampe, stellvertretende Leiterin der Malteser Hospizdienste St. Christophorus Dortmund.

Persönliche Besuche dürfen auch die Ehrenamtlichen der Malteser Hospizdienste und des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst nicht mehr machen. Zum Schutz der Erkrankten und auch der Mitarbeitenden ist ein Kontakt nicht mehr erlaubt, aber sie haben ein offenes Ohr am Telefon.

Das schon seit vielen Jahren existierende Angebot des Telefonbesuchsdienstes wird in dieser Zeit ausgebaut und richtet sich an alle Menschen, die ein Gespräch suchen. „Egal ob ein einmaliger Kontakt oder regelmäßige Gespräche gewünscht sind, jeder kann uns anrufen“, so Claudia Tekampe weiter.

Wenn es die technischen Voraussetzungen erlauben ist – nach vorheriger Absprache – auch ein Kontakt per Videoanruf möglich.

Außerdem bieten die Malteser einen Einkaufsservice an. Ehrenamtliche machen, nach vorheriger Absprache, notwendige Besorgungen für Menschen die aktuell nicht aus dem Haus gehen dürfen oder wollen und geben diese an der Wohnungstür ab.

Kontakt und weitere Informationen:

Malteser Hospizdienste St. Christophorus Dortmund
Amalienstr. 21
44137 Dortmund

Telefon 0231-86 32 902
Hospizdienste.dortmund@malteser.org

Herzlich Willkommen bei den Malteser Hospizdiensten St. Christophorus Dortmund

Diese Internetseite will Ihnen einen Einblick in die Angebote der Malteser Hospizdienste St. Christophorus Dortmund geben. So finden Sie auf den weiteren Seiten detaillierte Informationen über unsere verschiedenen Dienste und Angebote für Menschen, die mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind.

Alle Angebote sind für Sie kostenfrei!

Wir sind gerne Ansprechpartner, wenn Sie Fragen haben und informieren Sie auch über weitere Angebote zur Unterstützung und Entlastung in dieser schweren Zeit.

  • Der ambulante Hospizdienst (AHD) bietet, neben der ambulanten hospizlichen Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu Hause, auch Beratung und Unterstützung für deren Angehörige.
  • Der Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützt und begleitet Familien, in denen ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankt ist. Auch hier geht es um die Entlastung des gesamten Familiensystems durch verschiedene, individuelle Angebote für Eltern und Geschwister.
  • In der Trauerbegleitung finden Menschen Unterstützung, die einen nahen Angehörigen oder lieben Menschen verloren haben. Hier gibt es Gruppenangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum moderierten Austausch mit anderen Betroffenen, aber auch die Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit qualifizierten Trauerbegleitern.
  • Der Besuchs- und Begleitungsdienst und der Telefonbesuchsdienst bieten Unterstützung und Begleitung für Menschen, die chronisch krank, alt und/oder einsam sind. Die Besonderheit des Telefonbesuchsdienstes ist dabei ein „Besuch per Telefon“, so dass allein lebende Menschen regelmäßigen Kontakt haben können, ohne Fremde in ihre Wohnung lassen zu müssen.

Danke für diesen lieben Gruß

Das Leiden beenden, nicht das Leben!

Im Herbst 2015 wurde die organisierte Beihilfe zum Suizid gesetzlich neu geregelt werden. Die Malteser lehnen jede Form der organisierten Beihilfe zum Suizid ab - dies schließt auch den institutionalisierten, organisierten, ärztlich-assistierten Suizid ein.

Dem gegenüber fordern die Malteser einen deutlichen Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland: „Wir sollten Menschen, die am Leben verzweifeln, die Verzweiflung nehmen, nicht das Leben.“

Mit einem Positionspapier wenden sich die Malteser an den Bundestag.

Weitere Informationen zur Sterbebegleitung und geschäftsmäßig organisierten Beihilfe zum Suizid in Deutschland finden Sie auch in der Broschüre "Sterben an einer Hand statt Sterben durch eine Hand.".

Und hier finden Sie die aktualisierte Stellungnahme der Malteser zum Hospiz- und Palliativgesetzt der Bundesregierung.